Das ist sie: Die Neuauflage der Methodentasche 100% ICH

Es ist wie immer: Man wartet unglaublich auf den einen Tag. Arbeitet auf ein Ziel hin, steckt viel Zeit und Energie rein. Und dann ist der Tag da und man kann es kaum glauben. Bezogen auf die Methodentasche liegen nun ungefähr zwei Jahre intensiver Arbeit hinter den Fachkollleg:innen der AJS Köln und mir. Zwei Jahre, in denen wir die bisherigen Inhalte der Methodentasche 100% ICH von rechts auf links gekrempelt haben. Jeden Satz im Begleitheft hinterfragt, neu formuliert, mit aktuellen Quellen belegt und kontrovers diskutiert haben. Dafür geht ein riesengroßes Danke an die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein Westfalen (AJS Köln). Es stecken auch von eurer Seite so viel Zeit, Herzblut und Fachexpertise mit in der Tasche. Und das sieht man ihr auch an. Zwei Jahre, in denen insgesamt 9 komplett neue Übungen entwickelt und ausprobiert wurden. 5 neue Selbstreflexionskarten hinzugekommen sind. Alle Bestandsübungen dahingehend überprüft wurden, ob sie einen konkreten Beitrag innerhalb einer Risiko- und Potenzialanalyse darstellen können. Nun haben diese Übungen direkt ein entsprechendes Symbol auf ihrer Karte als Update vermerkt bekommen. Alles vor dem Hintergrund, die Tasche noch anwenderfreundlicher zu gestalten, als sie es bisher schon war. Und als der Inhalt der neuen Tasche dann finale feststand, kam dann noch die Suche nach einer umweltfreundlicheren Verpackung als die bisherige Plastiktasche hinzu. Wenn ich jetzt auf das Ergebnis schaue, fühle ich mich etwas erschöpft. Und zutiefst zufrieden. Ich bin stolz auf unsere gemeinsame Arbeit. Ich finde, jeder dieser Zwischenschritte hat sich so sehr gelohnt. Ich bin überzeugt davon, dass die Tasche durch diese zwei Jahre nochmals an Qualität zugewinnen konnte. Ich kann zu 100% sagen, jede dieser Übungen ist bewusst in die Tasche aufgenommen worden. Ich erlebe es in meinen Prozessbegleitungen immer wieder, wieviel Unterschied es machen kann, wenn Präventionsarbeit als Alltags- und Beziehungsarbeit begriffen wird. Wenn Übungen und Spiele wie in der Tasche vereint, im täglichen Miteinander eingesetzt werden. Wenn der Horizont sich dahingehend erweitert, wie die einzelnen Bausteine und Vorgaben zu Schutzkonzepten eigentlich ineinandergreifen. Wie bereichernd es ist, wenn ein wirklicher Dialog mit den Kindern und Jugendlichen darüber geführt wird, wie sie die eigene Einrichtung empfinden. Was zusammengenommen dann dazu führen kann, dass die Aufgabe ein Rechte- und Schutzkonzept erstellen zu müssen, zu einer Herzensangelegenheit wird. Die sogar Spaß macht. Ich kann nur sagen: Spaß hat mir die Überarbeitung auch gemacht. Es war inspirierend, auf „Fehlersuche“ zu gehen. Ich bin glücklich, dass die Tasche nun mit der AJS Köln eine tolle, neue Heimat für den Vertrieb gefunden hat. Und genau hier könnt ihr sie direkt bestellen.
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